Von damals bis heute & für morgen

UNSERE GESCHICHTE

Bemerkenswerte Meilensteine, Innovationsfreude, leidenschaftliches Engagement und die Verbundenheit zu Land und Herkunft prägen Zipfer seit jeher. Die G’schichten rund um unverwechselbare Charaktere, die man sich abseits unserer langen Historie erzählt, findest du hier.

Seit 1858

Der Wiener Bankier Franz Schaup erwirbt ein Grundstück in Zipf und gründet dort eine kleine Privatbrauerei. Wasser kommt aus der eigenen Quelle, der Naturhopfen schon damals aus dem Mühlviertel. Zur Kühlung dienen Stollen, die in Felsen getrieben werden.

1863

Technik hält Einzug: Dampfmaschinen für Mälzerei und Sudhaus ermöglichen eine Steigerung der Produktion – von 1.543 hl
auf stolze 14.206 hl pro Jahr. Ausgeliefert wird weiterhin mit Pferdefuhrwerken.

1864

Schaups Sohn Wilhelm führt die Brauerei weiter in die Zukunft: Er bringt die neuartigen Kühlanlagen nach Zipf, ermöglicht Betriebs-Krankenkasse und -Krankenhaus und außerdem eine Anbindung an die Westbahn.

1899

Dr. Richard Kretz und Max Limbeck-Lilienau erben von ihrem Schwiegervater Wilhelm Schaup eine modern
eingerichtete Brauerei mit kräftigen 120.000 hl Jahresausstoß.

1917

Der 1. Weltkrieg hinterlässt Spuren – auch in der Brauerei Zipf. Aufgrund fehlender Rohstoffe sinkt der Ausstoß
auf nur 14.000 hl.

1919

Der Krieg ist überstanden und lässt kleine Lichtblicke zu. In Zipf unter anderem die Gründung der „Zipfer Brauereimusik“ – ein Verein, der über viele Jahrzehnte bestehen bleiben soll.

 

1921

Aufgrund der schlechten Wirtschaftslage wird die Privatbrauerei in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. 55% bleiben im Besitz der Familie Schaup. Einer der damaligen Teilhaber: Die Brauerei Göss.

1933–1945

Der 2. Weltkrieg zieht herauf und legt nach und nach auch die Brauerei lahm. Die ehemaligen Kühlstollen müssen eine unrühmliche Rolle in Österreichs Geschichte spielen: Sie werden beschlagnahmt und für den Bau der V2-Rakete genutzt.

1946

Noch ist von Aufschwung nicht die Rede – doch Fritz Kretz, Ur-Enkel des Gründers Schaup, führt die Brauerei wieder ihrer eigentlichen Aufgabe zu und braut das erste Nachkriegs-Bier.

1951

Im Mühlviertel schließen sich einige Hopfenbäuerinnen und -bauern zusammen und gründen die Mühlviertler Hopfenbaugenossenschaft. Den Bäuerinnen und Bauern sichert das die Abnahme ihres Hopfens – mit Zipfer wird daraus mit der Zeit eine starke Partnerschaft erwachsen.

1958

Fritz Kretz und Dr. Gottfried Nüchtern arbeiten an einem Zukunftsplan. Zipfer Spezial ist einer der Schritte, die die Brauerei wieder zu Erfolgen führen.

1962

Zipfer Spezial erhält einen neuen Namen: Als Urhell initiiert es das „Glas heller Freude“. Grund genug für eine Reihe einprägsamer Werbe-Spots im Radio – oder eher: Reklame.

1967

Zipfer Urtyp wird aus der Taufe gehoben: Die besondere Zipfer-Sorte mit dem außergewöhnlichen Namen wird mit 4 ausgesuchten Sorten Mühlviertler Naturhopfen gebraut und erobert die Gaumen der Biergenießer.

1968/69

Zipfer modernisiert abermals: Die Kunststoffkisten werden eingeführt und ersetzen die bisherigen Holzkisten. Schnell sind sie aus dem Biermarkt nicht mehr wegzudenken!

1970

Für kleine Brauereien ist das wirtschaftliche Überleben schwierig. Zipfer fusioniert mit der Österreichische Brau-Aktiengesellschaft und sichert somit seinen Standort als Arbeitgeber. Werbung, unter anderem im Kino, lässt den Absatz von Urtyp um 25 % steigen.

1988

Die Brauerei investiert in eine Flaschenhalle und eine Abfüll- Anlage – inklusive einer Möglichkeit, das neuartige Gebinde 6er-Träger zu befüllen.

1997

Die Wünsche der Konsument:innen verändern sich. Mit Zipfer Medium (später Zipfer DREI) erfüllt die Brauerei die Nachfrage nach alkoholreduzierten Bieren.

2001

Gutes Bier braucht Platz, perfektionierte Technologie und reibungslose Abläufe: Die Zipfer Brauerei bekommt ein neues Sudhaus.

2003

Die Österreichische Brau Union fusioniert mit der Heineken AG. Die Brauereien des Landes profitieren von Markt- und Marketing-Know-How des internationalen Stakeholders. Standorte und Rezepturen der Biere bleiben unangetastet.

2013

Das erste ZipfAir findet statt. Von da an feiern jährlich immer mehr Fans am Gelände der Brauerei ein urtypisches Open Air.

2015

Erst die Kombination zweier Brauverfahren liefert die geschmacklichen Ergebnisse, die die Braumeister:innen zufriedenstellen: Zipfer HELL, das alkoholfreie Zipfer, kann erstmals genossen werden.

2016

Zipfer übernimmt das Sponsoring des LASK. Die Partnerschaft mit dem Linzer Verein führt in den kommenden Jahren zu grandiosen Erfolgen, die LASK, Zipfer und die Fans gemeinsam feiern.

2017

Zipfer bringt HOPS auf den Markt und erfüllt damit abermals die Wünsche der Konsument:innen: Die alkoholfreie Hopfenlimonade erfrischt Durstige wie auch den Limonadenmarkt.

2021

In Zipf werden 11 Sorten Zipfer und 3 Sorten HOPS gebraut. Als Arbeitgeber stellt Zipfer Sicherheit für 170 Mitarbeiter:innen am Standort und weitere Mitarbeiter:innen im Außendienst dar.

Morgen

Verantwortung gegenüber der Umwelt und der Gesellschaft zu übernehmen, leitet Zipfer in seinen Entscheidungen und Investitionen. Das – und natürlich unsere Leidenschaft: Mit Freude auch in Zukunft ein ganz besonderes Bier zu brauen.

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